Jetzt geben wir ihm etwas, das ihm in stressigen Momenten Halt gibt: Seinen festen Ruheplatz.
Das ist nicht irgendein Körbchen. Das ist sein Sicherheitsanker. Sein Entspannungsort. Der Ort, an dem er lernt: Hier passiert nichts. Hier muss ich nichts tun. Hier bin ich sicher.
Die meisten Hunde haben keinen echten Ruheplatz. Sie liegen mal hier, mal da. Mal auf dem Sofa, mal im Flur. Aber es gibt keinen Ort, der wirklich mit absoluter Entspannung verknüpft ist.
Das ändern wir jetzt.
Du suchst einen strategisch klugen Platz aus – nicht mitten im Trubel, nicht völlig abgeschottet. Ein Ort, von dem aus dein Hund das Leben im Haus beobachten kann, ohne mittendrin zu sein.
Dann etablierst du klare Regeln: Wenn dein Hund auf seinem Platz ist, wird er nicht gestört. Keine Streicheleinheiten, kein Ansprechen, kein "oh wie süß liegt er da". Dieser Platz bedeutet: Ruhe. Pause. Auszeit.
Und dann übst du, ihn gezielt dorthin zu schicken.
Mit einem klaren Signal. "Platz", "Körbchen", "Decke" – egal welches Wort, aber es muss eindeutig sein.
Das Ziel: Dein Hund lernt, dass dieser Ort pure Entspannung bedeutet. Und wenn er später mal gestresst ist, kannst du ihn dorthin schicken – und er fährt automatisch runter.