Bis jetzt hat dein Hund gelernt zu akzeptieren, wenn du direkt neben ihm bist. Wenn du ihn an der Leine hast. Wenn du körperlich präsent bist.
Aber was ist, wenn du weiter weg stehst? Was ist, wenn dein Hund abgelenkt ist? Wenn da ein spannender Geruch ist, ein anderer Hund, ein Vogel?
Akzeptiert er dich dann immer noch? Genau darum geht's heute.
Du lernst, deinen Hund auch auf Abstand zu korrigieren. Auch wenn er nicht direkt vor dir steht. Auch wenn er gerade mit etwas anderem beschäftigt ist.
Das ist die Königsdisziplin. Denn hier zeigt sich, ob dein Hund wirklich gelernt hat, deine Entscheidungen ernst zu nehmen – oder ob er nur mitspielt, weil du körperlich da bist und ihn kontrollierst.
Ein Hund, der auch auf Distanz akzeptiert, ist ein Hund, der verstanden hat: Mein Mensch führt. Immer. Nicht nur, wenn er direkt neben mir steht.
Und genau das ist der Durchbruch zu echter Gelassenheit. Denn dein Hund muss nicht mehr ständig selbst Entscheidungen treffen. Er kann sich auf dich verlassen – auch aus der Ferne.