Und die ist deutlich schwieriger für deinen Hund. Warum? Weil Futter auf dem Boden aus Hundesicht quasi herrenlos ist. Es gehört niemandem mehr. Also: Freiwild.
Dein Hund lernt heute: Nur weil etwas auf dem Boden liegt, heißt das nicht, dass er es nehmen darf. Nur weil etwas greifbar ist, heißt das nicht, dass es ihm gehört.
Er muss auf dich warten. Er muss akzeptieren, dass du entscheidest.
Das klingt nach einer simplen Übung. Ist es auch. Aber der Übertrag? Der ist riesig.
Denn wenn dein Hund lernt, dass er nicht einfach nehmen darf, was da ist – egal ob Futter auf dem Boden, ein Spielzeug im Park oder ein Hase am Wegesrand – dann hast du einen Hund, der sich kontrollieren kann.
Einen Hund, der nicht mehr impulsiv reagiert.
Und das ist der Schlüssel zu echter Gelassenheit.